Doppelstabmatte, Knotengeflecht oder Elektrozaun — wir erklären, was wirklich schützt.
| Zauntyp | Schutzwirkung | Wartung | Haltbarkeit | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Doppelstabmattenzaun | Sehr hoch | Gering | 15–25 Jahre | Stallanlagen, Dauerweide |
| Knotengeflecht | Hoch | Gering | 10–20 Jahre | Große Weideflächen |
| Litzenzaun (elektrisch) | Hoch (bei Wartung) | Hoch | 5–10 Jahre | Saisonale Weide |
| Holzlattenzaun | Gering | Mittel | 8–15 Jahre | Nicht empfohlen |
Für permanent genutzte Weiden mit hohem Risiko empfehlen wir den Doppelstabmattenzaun in Kombination mit einem elektrischen Flatterband an der Oberkante. Diese Kombination ist wartungsarm, langlebig und hält auch motivierte Wölfe zuverlässig ab. Bodenverankerung durch eingegrabenen Schürzendraht ist dabei Pflicht.
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Knotengeflecht ist eine gute Wahl für große Weideflächen, wenn die Maschenweite klein genug ist (maximal 10 × 10 cm im unteren Bereich) und der Zaun hoch genug steht (150 cm). Wichtig ist die Bodenverankerung: Ohne eingegrabenen Schürzendraht kann ein Wolf daruntergraben. Mit korrekter Ausführung ist Knotengeflecht eine solide, langfristige Lösung.
Wölfe sind überwiegend nachtaktiv, aber Übergriffe am Tag sind dokumentiert. Wenn Tiere auf der Weide übernachten, ist ein Permanent-Zaun Pflicht. Bei Tagesweiden kann ein temporärer Elektrozaun ausreichen, muss aber täglich auf Spannung geprüft werden. Das häufigste Versagen bei Elektrozäunen ist Spannungsverlust durch Bewuchs am Draht.
Ja. Schafe und Ziegen erfordern engmaschigere Zäune mit Schürzendraht, weil Wölfe sie besonders bevorzugen. Für Rinder kann ein robuster Elektrozaun mit ausreichend Spannung ausreichen, weil Rinder resistenter auf Wolfsangriffe reagieren. Für Kälber und Jungtiere gelten dieselben Anforderungen wie für Schafe. Im Zweifel immer die höhere Schutzstufe wählen.
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